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Ferne Welten Freie Stadt

Rüdiger Glahs - Kirchenfotografie
Mit der Aus­stel­lung „Fer­ne Wel­ten – Freie Stadt – Dort­mund im Mit­tel­al­ter“
prä­sen­tiert sich die Stadt Dort­mund mit den Schät­zen ihrer Ver­gan­gen­heit und bin­det sie in eine euro­päi­sche Per­spek­ti­ve ein.

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Altes Gold in neuer Pracht

Die meis­ten Kunst­wer­ke frü­he­rer Jahr­hun­der­te sind im Lau­fe der Zeit ver­lo­ren gegan­gen, von den Objek­ten mit­tel­al­ter­li­cher Kir­chen­aus­stat­tun­gen sind viel­leicht fünf Pro­zent auf uns gekom­men. Die erhal­te­nen Kunst­wer­ke erzäh­len daher zuerst ihre eige­nen Geschich­ten, aber eben nicht nur. Sie sind zu Erin­ne­rungs­zei­chen für unter­ge­gan­ge­ne Wel­ten gewor­den.

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Die goldenen 1920er Jahre – Bauten der Weimarer Republik in Dortmund

Noch heu­te beein­flus­sen Bau­ten der neu­en Sach­lich­keit, des Neu­en Bau­ens, kurz: Der Moder­ne vie­le Archi­tek­ten. Das Schlag­wort „Bau­haus-Archi­tek­tur“ gehört zum Stan­dart­re­per­toire von Immo­bi­li­en­an­zei­gen und Wer­be­pro­spek­ten. Bei ober­fläch­li­cher Beschäf­ti­gung mit dem The­ma denkt man in Deutsch­land sicher zunächst an Ber­lin, viel­leicht auch Des­sau oder Stutt­gart. Tat­säch­lich hat es aber dies Archi­tek­tur­strö­mung auch hier gege­ben.

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450 Jahre Laienkelch – 450 Jahre Reformation in Dortmund?

Im Jahr 2012 jähr­te sich die Ent­schei­dung des Dort­mun­der Rates, den Lai­en­kelch auch für die Lai­en und damit das Abend­mahl in bei­der­lei Gestalt (Brot und Wein) neben der in der katho­li­schen Kir­che übli­chen Form der Kom­mu­ni­on zuzu­las­sen, zum 450. Mal. Die­ser Beschluss des Rates vom März 1562 mar­kier­te für die Refor­ma­ti­ons­ge­schich­te der dama­li­gen Reichs­stadt einen Wen­de­punkt.

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Netzwerke der Memoria

Gedächt­nis und Erin­ne­rung -Memo­ria- zäh­len in den letz­ten Jah­ren zu den wich­tigs­ten The­men und Para­dig­men his­to­ri­scher Wis­sen­schaf­ten. Sozia­le Grup­pen und Netz­wer­ke spie­len in die­ser Per­spek­ti­ve eine ent­schei­den­de Rol­le – als Gegen­stand wie als Orga­ni­sa­ti­ons­form von For­schung.

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Die Marienkirche in Dortmund

Die Mari­en­kir­che in Dort­mund ist ein „Erin­ne­rungs­ort“. Sie prägt das Stadt­bild und ver­bin­det das heu­ti­ge Leben mit der Geschich­te Dort­munds. Zu den bedeu­ten­den Schät­zen gehö­ren das Bers­wor­dt-Reta­bel aus dem spä­ten 14. Jahr­hun­dert und das Mari­en-Reta­bel des Con­rad von Soest vom Beginn des 15. Jahr­hun­derts. Bei­de Kunst­wer­ke spie­geln den wei­ten Radi­us Dort­mun­der Fern­kauf­leu­te bis in den nahen und fer­nen Ori­ent.

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St. Johannes in Brechten

Die Wahr­neh­mung des Ruhr­ge­biets ist stark durch Indus­tria­li­sie­rung und Struk­tur­wan­del geprägt. Doch birgt die Regi­on bedeu­ten­de Zeug­nis­se vor­mo­der­ner Kul­tur. Die Geschich­te der Kir­che St. Johan­nes in Brech­ten, die zum Frau­en­stift in Essen gehör­te, beginnt mit der Chris­tia­ni­sie­rung. Bis heu­te ist der Kir­chen­bau des 13. Jahr­hun­derts mit sei­ner bedeu­ten­den  Aus­ma­lung erhal­ten: ein Klein­od mit­tel­al­ter­li­cher Archi­tek­tur und Kunst.

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Mittelalter und Industrialisierung – St. Urbanus in Huckarde

St. Urba­nus darf als beson­ders span­nungs­ge­la­de­ner und aus­sa­ge­kräf­ti­ger Erin­ne­rungs­ort gel­ten. Im Mit­tel­al­ter und in der frü­hen Neu­zeit zum Frau­en­stift Essen gehö­rend, wur­de hier früh eine Kir­che erbaut. Die Skulp­tur des Patrons, ein her­aus­ra­gen­des Kunst­werk aus einer Blü­te­zeit der Kir­che im 14. Jahr­hun­dert, wird noch heu­te ver­ehrt und bei Pro­zes­sio­nen mit­ge­führt.

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Dortmund entdecken – Schätze und Geschichten aus dem Mittelalter

Über­all dort, wo Men­schen leben, fin­den sich Spu­ren der Ver­gan­gen­heit. So gibt es in fast jeder Stadt und jedem Dorf neue, alte und uralte Gebäu­de. Auf man­chen Stra­ßen und Wegen lau­fen die Men­schen bereits seit Hun­der­ten von Jah­ren.

Auch in Dort­mund rei­chen eini­ge Gebäu­de, Stra­ßen und Plät­ze bis weit in die Ver­gan­gen­heit zurück. So exis­tiert der Hell­weg schon seit unge­fähr 1500 Jah­ren. An die­ser Stra­ße ste­hen bis heu­te drei mit­tel­al­ter­li­che Kir­chen: die Petri-Kir­che, die Reinol­di­kir­che und die Mari­en­kir­che.
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Die katholische Kirche in Dortmunder

Erst­ma­lig in Wort und Bild erscheint ein reprä­sen­ta­ti­ver Sam­mel­band, der einen Gesamt­über­blick über die Geschich­te des katho­li­schen Lebens in Dort­mund von der Chris­tia­ni­sie­rung bis zur Gegen­wart bie­tet.
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Friedrichstein – Das Schloss der Grafen von Dönhoff in Ostpreussen

Der Kunst­his­to­ri­ker Kili­an Heck und der Kapell­meis­ter Chris­ti­an Thiel­mann schil­dern zusam­men mit renom­mier­ten Kunst­his­to­ri­kern und His­to­ri­kern die Geschich­te von Schloss Fried­rich­stein, dem Stamm­sitz der Gra­fen von Dön­hoff in Ost­preu­ßen. Obwohl Fried­rich­stein 1945 unter­ge­gan­gen ist, haben sich zahl­rei­che Kunst­ge­gen­stän­de aus dem Schloss erhal­ten, die in die­sem Buch erst­mals vor­ge­stellt wer­den.
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Die Dortmunder Dominikaner

Mit dem Domi­ni­ka­ner­klos­ter, der heu­ti­gen Propstei­kir­che St. Johann Bap­tis­ta, wird ein beson­de­rer Ort des mit­tel­al­ter­li­chen Dort­mund vor­ge­stellt. Die Grün­dung war schwie­rig und gelang erst nach meh­re­ren Ver­su­chen im Jahr 1330. Die erhal­te­nen Kunst­schät­ze des Spät­mit­tel­al­ters – das Hoch­re­ta­bel des Maler Derick Bae­gert, die Frag­men­te eines Reta­bels der Rosen­kranz­bru­der­schaft, die bron­ze­ne Stif­ter­ta­fel, ein Cho­ral­buch für die Mes­se, wei­ter­hin der Mari­en­leuch­ter und ande­re mehr – deu­ten auf die kul­tu­rel­le Blü­te der Reichs- und Han­se­stadt.

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Dortmund im Mittelalter

Im heu­ti­gen Dort­mund die Spu­ren des Mit­tel­al­ters ent­de­cken, die Zeug­nis­se der bedeu­ten­den Han­se­stadt, der ein­zi­gen Reichs­stadt West­fa­lens erkun­den, in 21 Kir­chen auf dem heu­ti­gen Stadt­ge­biet bedeu­ten­de Archi­tek­tu­ren oder/und Kunst­wer­ke des Mit­tel­al­ters ken­nen ler­nen, die Her­ren­sit­ze auf dem Stadt­ge­biet als Erin­ne­rungs­or­te eige­ner Prä­gung erfah­ren.

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Städtische Repräsentation

Mit der St. Reinol­di­kir­che und dem nicht mehr erhal­te­nen Rat­haus am alten Markt wer­den zwei her­aus­ra­gen­de Orte der Reprä­sen­ta­ti­on des mit­tel­al­ter­li­chen Dort­mund the­ma­ti­siert. Das Buch stellt sie in ihren Funk­tio­nen und Bedeu­tun­gen aus inter­dis­zi­pli­nä­ren Per­spek­ti­ven vor: als Schau­plät­ze des städ­ti­schen Lebens, als Büh­nen für die Besu­che Kai­ser Karls IV. 1377 und Kai­se­rin Eli­sa­beths 1378 in Dort­mund.

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Das „Goldene Wunder“ in der Dortmunder Petrikirche

Das monu­men­ta­le Altar­werk in der Dort­mun­der Kir­che St. Petri wur­de 1521 in der Han­dels- und Kunst­me­tro­po­le Ant­wer­pen bestellt. Es gehör­te ursprüng­lich zur Aus­stat­tung des Dort­mun­der Fran­zis­ka­ner­klos­ters und gelang­te im 19. Jahr­hun­dert in die Pfarr­kir­che St. Petri. Das Reta­bel zählt zu den größ­ten und am bes­ten erhal­te­nen Ant­wer­pe­ner Expor­t­al­tä­ren und zeigt eine über­bor­den­de Fül­le von ein­zel­nen Sze­nen und Bild­the­men.

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Dortmund und Conrad von Soest

Mit dem Mari­en­al­tar in der Dort­mun­der Mari­en­kir­che ist ein Haupt­werk des Con­rad von Soest an sei­nem ursprüng­li­chen Bestim­mungs­ort erhal­ten. In die­sem um 1420 geschaf­fe­nen Werk, das einen Höhe­punkt spät­mit­tel­al­ter­li­cher Male­rei dar­stellt, lau­fen zahl­rei­che Fäden von Stadt­kul­tur, Künst­ler­so­zio­lo­gie und Kunst zusam­men.

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Der Berswordt-Meister

Um 1385 ent­stand das Reta­bel auf dem Kreuz-Altar in der Dort­mun­der Mari­en­kir­che. Kunst­werk und Maler wer­den nach dem auf dem Rah­men ange­brach­ten Wap­pen der Fami­lie Bers­wor­dt benannt.

Der reprä­sen­ta­ti­ve Bild­band erschließt die künst­le­ri­sche Bedeu­tung und den reli­giö­sen Gehalt des Bers­wor­dt-Reta­bels, fragt nach den sozia­len und poli­ti­schen Funk­tio­nen des Altars und ver­or­tet ihn so in der Dort­mun­der Stadt­kul­tur des Spät­mit­tel­al­ters.

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Dortmund – Eine Industriestadt im Wandel

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Himmel, Hölle, Fegefeuer

Das Mit­tel­al­ter übt auf moder­ne Zeit­ge­nos­sen eine gro­ße Fas­zi­na­ti­on aus, ist doch vor allem die Sym­bol­haf­tig­keit des mit­tel­al­ter­li­chen den­kens und Füh­lens den heu­ti­gen orstel­lun­gen fremd.

Das vor­lie­gen­de Buch macht die mit­tel­al­ter­li­che Lebens­welt am Bei­spiel Dort­munds ver­ständ­lich, die vor allem von der kol­lek­ti­ven Aus­rich­tung auf das Jen­seits geprägt war.

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Ausstellungen

Altäre | Wanderschaften

Aus­stel­lung | Altä­re | Wan­der­schaf­ten

Harmony [Node2]

Aus­stel­lung | Har­mo­ny [Node2]